Für das Modelljahr 2026 überarbeitet Alfa Romeo sein Einstiegsmodell Junior (bisher kurz Milano). Das Update führt eine neue Ti -Ausstattungsvariante sowohl für die Hybridvariante Ibrida als auch für die vollelektrische Variante Elettrica ein, wodurch das Sortiment erweitert und Käufern mehr Auswahl geboten wird.
Gemeinsame Grundlagen, wettbewerbsintensiver Markt
Der Junior basiert auf der gleichen Plattform wie der Vauxhall Mokka, der Jeep Avenger und der Fiat 600 und positioniert sich damit direkt im Vergleich zu Konkurrenten wie dem Volvo EX30, dem Ford Puma und dem MINI Aceman. Dieser Schritt spiegelt den strategischen Ansatz von Alfa Romeo wider, die bestehende Technologie der Stellantis-Gruppe für Effizienz und Kosteneffizienz zu nutzen. Dies ist in der modernen Automobilindustrie gängige Praxis, wo gemeinsame Plattformen die Entwicklungskosten senken und die Markteinführungszeit verkürzen.
Preise und Ausstattungsvarianten
Der Junior Ibrida Hybrid 2026 startet bei 29.000 £, die Ti-Ausstattung kostet 31.500 £ und der Sport Speciale 34.200 £. Der vollelektrische Elettrica beginnt bei 32.400 £, steigt auf 34.900 £ für den Ti und 37.600 £ für den Sport Speciale.
Alfa Romeo wendet außerdem einen Zuschuss von 1.500 £ für Elektrofahrzeuge an, um den Preis des Elettrica zu senken. Weitere Rabatte (durchschnittlich über 2.500 £) sind über Auto Express Buy A Car erhältlich. Die leistungsstarke Veloce-Version, deren Basis sich der Abarth 600e und der Vauxhall Mokka GSE teilen, kostet 40.800 £.
Standardfunktionen und das Ti-Upgrade
Der serienmäßige Junior verfügt über 18-Zoll-Leichtmetallfelgen von Petali, LED-Beleuchtung, den charakteristischen Leggenda‘-Scudetto-Kühlergrill und zwei 10,25-Zoll-Bildschirme. Zur Standardtechnologie gehören ein adaptiver Tempomat, Parksensoren hinten und kabelloses Apple CarPlay/Android Auto.
Darauf baut die neue Ti -Ausstattung mit beheizten, elektrisch verstellbaren Sitzen, einem Lederlenkrad, Aluminiumpedalen und getönten Scheiben auf. Zu den äußeren Verbesserungen gehören Türgriffe in Wagenfarbe und schwarze Spiegelkappen, gepaart mit neuen 18-Zoll-Leichtmetallfelgen „Fori“. Die Ti -Ausstattung ist für Alfa Romeo von historischer Bedeutung, da sie in den 1960er-Jahren bei Modellen wie der Giulia Super, dem Alfasud und den modernen Modellen Stelvio, Giulia und Tonale zum Einsatz kam.
Sportspezialitäten und neue Optionen
Die Sport Speciale-Ausstattung bleibt unverändert und bietet Matrix-LED-Scheinwerfer, einen elektrischen Kofferraumdeckel, eine 180-Grad-Rückfahrkamera, 360-Grad-Parksensoren und einen schlüssellosen Zugang. Im Innenraum erhalten Käufer Alcantara-Sitze, ein Leder-/Alcantara-Lenkrad, ein kabelloses Smartphone-Ladegerät und beheizbare Spiegel.
Außerdem ist ein neues „Sportpaket“ erhältlich, das Sabelt-Sportsitze, rote Innenakzente und manuelle Schaltwippen für das Ibrida-Modell umfasst.
Leistungsdetails
Der Junior Ibrida kombiniert einen 145 PS starken Motor mit einem Drehmoment von 230 Nm und beschleunigt in 8,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Der Elettrica bietet 154 PS und 265 Nm Drehmoment, ist aber aufgrund seines höheren Gewichts (240 kg) 0,1 Sekunden langsamer auf 100 km/h. Der Leistungsunterschied ist marginal, so dass die Wahl zwischen beiden weitgehend von der Präferenz des Verbrauchers für Elektro- oder Hybridtechnologie abhängt.
Die Aktualisierungen des Alfa Romeo Junior 2026 bieten eine größere Auswahl an Optionen für Käufer, die ein Einstiegsfahrzeug mit einer Mischung aus Stil, Technologie und Leistung suchen. Mit wettbewerbsfähigen Preisen und erweiterten Ausstattungsvarianten möchte der Junior ein breiteres Publikum im Kompaktwagensegment ansprechen.
