Der kommende i3 von BMW, der im November 2025 vorgestellt wird, sorgt als potenzieller Disruptor auf dem Markt für Elektrofahrzeuge für Aufsehen. Der erste Eindruck lässt auf ein schlankes, agiles Design schließen – ein willkommener Kontrast zu den immer sperrigeren SUVs, die heute die Straßen dominieren.
Kompromisse bei Design und Verpackung
Auch wenn die Gesamtästhetik gut ankommt, ist der i3 nicht ohne Kompromisse. Durch die Integration eines 110 mm hohen Batteriepakets unter dem Boden werden sowohl die Schwellerhöhe als auch der Kabinenboden erhöht. Dies wirkt sich auf den Fond-Passagierraum aus und wirkt im Vergleich zu Konkurrenten wie Polestar 2, Tesla Model 3 und BYD Seal weniger geräumig. BMW bietet zwar den größeren iX3 als Alternative für Käufer an, die Wert auf Geräumigkeit legen, der i3 legt jedoch Wert auf einen kompakteren Formfaktor.
Innenraum und Fahrerlebnis
Trotz der Platzbeschränkungen zeichnet sich der i3 durch seine Fahrergonomie aus. Das Panoramic iDrive-System ist nahtlos in den Innenraum integriert, maximiert die Sicht durch tiefe Seitenfenster und eliminiert die Ablenkung durch ein hoch angebrachtes Fahrerdisplay. Dies deutet darauf hin, dass der Schwerpunkt auf dem Engagement des Fahrers und einem intuitiveren Cockpit-Layout liegt.
Das Design des i3 stellt einen Wandel hin zu kompakteren Elektrofahrzeugen im europäischen Stil dar, erfordert jedoch Kompromisse beim Platzangebot im Innenraum. BMW scheint das Fahrerlebnis und die Ästhetik über absolute Geräumigkeit gestellt zu haben, was möglicherweise ein anderes Segment des Elektrofahrzeugmarktes anspricht.
