Tesla-Fan finanziert Crowdfunding in Höhe von 1.800 US-Dollar für die Reparatur von Batterien mit hoher Laufleistung

12

Ein prominenter Administrator von Australiens größter Tesla-Besitzergruppe startete auf Facebook eine GoFundMe-Kampagne, nachdem sein 2021 Model 3 Standard Range+ nach über 417.000 gefahrenen Kilometern eine Panne hatte. Das Fahrzeug versagte beim Aufladen in Brisbane und erforderte Pannenhilfe und eventuelles Abschleppen zur Reparatur.

Die von Nathan Merritt initiierte Kampagne – ein Mitfahrgelegenheitsfahrer, der seinen Tesla mit einem Kredit von seinem Großvater erworben hat – zielt darauf ab, 1800 US-Dollar zu sammeln, um die Kosten für die Reparatur des Hochspannungsbatteriepakets zu decken. Bis zum 2. Februar hatte GoFundMe 1427 US-Dollar aus 24 Spenden gesammelt, darunter anonyme Beiträge zwischen 5 und 500 US-Dollar.

Die Gegenreaktion

Der Schritt löste eine erhebliche Debatte innerhalb der Tesla-Community aus. Der Top-Kommentar zu seinem ursprünglichen Facebook-Beitrag, der über 436 Antworten erhielt, bezeichnete GoFundMe als „geschmacklos“, da Merritt das Fahrzeug geschäftlich nutzt und möglicherweise steuerlich abgeschrieben wird. Die Kommentare zu dem Beitrag wurden inzwischen deaktiviert, und einige Benutzer berichten, dass sie von anderen Tesla-Gruppen suspendiert wurden, weil sie Kritik geäußert hatten.

Merritt verteidigte die Kampagne und erklärte, dass Community-Mitglieder die Idee vorgeschlagen hätten und dass Beiträge völlig optional seien. Er ging auch auf Fehlinformationen ein, die über den Besitz seiner Tesla Powerwalls kursierten, und stellte klar, dass diese gekauft und nicht geschenkt wurden.

Warum das wichtig ist

Der Vorfall verdeutlicht mehrere Trends. Erstens zeigt es die Haltbarkeit von Tesla-Fahrzeugen unter Bedingungen mit hoher Kilometerleistung. Zweitens unterstreicht es die mit zunehmendem Alter der Batterien zunehmenden finanziellen Belastungen für die Wartung von Elektrofahrzeugen. Drittens werden Spannungen innerhalb von Online-Auto-Communities zwischen individuellem Vertrauen und kollektiver Unterstützung deutlich. Schließlich wirft die Kontroverse um GoFundMe Fragen zur Transparenz beim Crowdfunding für persönliche Ausgaben auf.

Bis heute hat die Tesla Owners Australia-Gruppe über 116.100 Mitglieder – die größte im Land – obwohl die Mitgliederzahl seit der Live-Schaltung von GoFundMe offenbar leicht zurückgegangen ist. Der Vorfall erinnert daran, dass sich die finanziellen Mittel selbst in Gemeinschaften, die auf gemeinsamer Begeisterung aufgebaut sind, schnell spalten können.