Ferrari wird nächsten Monat eine Cabrio-Version des Amalfi GT herausbringen

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Ferrari bereitet die Einführung einer Cabriolet-Version seines Einstiegsmodells Amalfi GT vor, die den Käufern ein noch offeneres Fahrerlebnis bieten soll. Das neue Modell mit dem Namen Amalfi Spider wird voraussichtlich nächsten Monat auf den Markt kommen und setzt damit den Trend von Ferrari fort, in seiner gesamten Produktpalette sowohl Coupé- als auch Cabrio-Optionen anzubieten.

Nach einer bekannten Formel

Dieser Schritt kommt nicht unerwartet. Zuvor verkaufte Ferrari den Roma sowohl als Hardtop- als auch als Cabriolet-Modell (Spider). Auch das frühere Portofino-Modell war in beiden Ausführungen erhältlich, allerdings mit einem schwereren faltbaren Hardtop-Design. Der Amalfi Spider wird über ein leichteres, faltbares Stoffdach verfügen, das ihn an den Roma Spider anpasst und einen moderneren Ansatz für das Cabrio-Design bietet.

Design- und Leistungsdetails

Das Außendesign bleibt weitgehend dem der Coupé-Version treu, allerdings sind Modifikationen erforderlich, um den Klappdachmechanismus unterzubringen. Dies wird wahrscheinlich zu einer leicht verringerten Ladefläche führen, ein üblicher Kompromiss bei Cabrio-Modellen.

Unter der Haube behält der Amalfi Spider den leistungsstarken 3,9-Liter-V8-Motor mit zwei Turboladern des Coupés bei, der 631 PS und 560 lb-ft Drehmoment liefert. Während das Coupé in etwa 3,3 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigen kann, kann das zusätzliche Gewicht des Cabrio-Mechanismus diese Zeit auf etwa 3,5 Sekunden erhöhen. Selbst mit dieser leichten Leistungsreduzierung bleibt der Amalfi Spider für den Straßeneinsatz außergewöhnlich schnell.

Innenraum und Benutzererfahrung

Bemerkenswert ist, dass der Amalfi Spider im Vergleich zu einigen neueren Modellen von Ferrari eine traditionellere Innenaufteilung beibehalten wird. Es wird physische Tasten für wichtige Funktionen wie Motorstart/-stopp und Auswahl des Fahrmodus sowie ein physisches Manettino-Wählrad enthalten. Dieser Ansatz ist eine Reaktion auf die Kritik an anderen Ferrari-Modellen, die stark auf berührungsempfindliche Bedienelemente setzen und dem Fahrer ein taktileres und benutzerfreundlicheres Erlebnis bieten.

Ferraris Entscheidung, den Amalfi Spider auf den Markt zu bringen, ist eine logische Erweiterung seiner Produktstrategie und spricht Käufer an, die sowohl Wert auf Leistung als auch auf das Fahren unter freiem Himmel legen. Die fortgesetzte Verwendung physischer Bedienelemente im Innenraum deutet auch darauf hin, dass Ferrari auf das Feedback der Verbraucher hinsichtlich der Benutzerfreundlichkeit achtet.