Mercedes-AMG entwickelt zwei Hochleistungsvarianten des GT der zweiten Generation: ein straßenzugelassenes Black Series-Modell und einen entsprechenden GT3-Rennwagen. Diese Fahrzeuge stellen einen aggressiven Vorstoß zur Vorherrschaft auf der Rennstrecke dar, wobei die Black Series im Wesentlichen als straßenhomologierte Version des GT3-Rennwagens dient.
Entwicklung und Tests
Die Entwicklung beider Autos verlief von Tests auf geschlossenen Rennstrecken im AMG-Werk Immendingen entlang von Strecken wie Blister Berg, Portimão und Monteblanco bis hin zu anspruchsvollen Runden auf der berüchtigten Nürburgring-Nordschleife. Es wurden getarnte Prototypen gesichtet, der Black Series mit auffälligen gelbgrünen Akzenten und der GT3 mit der neuen roten Lackierung von AMG Motorsport.
Leistung und Design
Während die offiziellen Spezifikationen noch geheim bleiben, deuten Gerüchte darauf hin, dass beide Modelle von AMGs neuestem V8-Flachkurbelmotor angetrieben werden. Die visuelle Untersuchung der Prototypen zeigt erhebliche Verbesserungen gegenüber dem Standard-GT-Coupé. Die Black Series verfügt über eine verbreiterte Karosserie, aggressive aerodynamische Verbesserungen, darunter einen großen Frontsplitter, einen imposanten Heckflügel und einen großen Heckdiffusor. Zu den weiteren Designelementen gehören markante Frontflics, ein neu gestalteter Kühlergrill mit vertikalen Stäben, eine Lufthutze auf der Motorhaube und große Lüftungsschlitze an den vorderen Kotflügeln.
Die Black Series verfügt außerdem über einzigartige Merkmale wie seitliche Auspuffrohre, feste Seitenfenster, hintere Kraftstoffeinfüllstutzen, die die üblichen Viertelfenster ersetzen, und modifizierte Lufteinlässe an der Stelle, an der sich normalerweise eine Heckscheibe befindet. Leichtere Türgriffe im Haltestil ersetzen das bündig abschließende Pop-out-Design des Standard-GT. Das Auto fährt auf 20-Zoll-Vorderrädern mit 325/30 Michelin Pilot Sport Cup 2 R-Reifen und 21-Zoll-Hinterrädern mit 355/30-Gummi.
Markterwartungen
AMG strebt für den GT3 wahrscheinlich ein Debüt in der Rennsaison 2027 an, während der Black Series erneut in begrenzten Stückzahlen produziert wird, was ihn zu einem exklusiven und teuren Kauf macht. Frühere Modelle der AMG Black Series zeigten eine hohe Nachfrage und einen schnellen Wiederverkaufswert. Der ursprüngliche SLS AMG Black Series (2010–2014) wurde in Australien für 639.000 US-Dollar verkauft, während der AMG GT Black Series (2020) der ersten Generation sofort für 796.900 US-Dollar ausverkauft war und viele Einheiten später für über 1 Million US-Dollar weiterverkauft wurden.
Das rennstreckenorientierte GT63 Pro-Modell, das Anfang dieses Monats in Australien eingeführt wurde, kostet 418.900 US-Dollar und unterstreicht damit einmal mehr das Engagement von AMG für leistungsstarke und hochwertige Fahrzeuge.
Die begrenzte Produktion und der nachgewiesene Wiederverkaufswert früherer AMG Black Series-Modelle deuten darauf hin, dass die neue GT Black Series wahrscheinlich ein äußerst begehrtes Gut für Sammler und Enthusiasten sein wird.
