Subaru hat seine Submarke „Wilderness“, die sich auf verbesserte Geländetauglichkeit konzentriert, um eine Hybridversion des beliebten Forester erweitert. Dies ist das erste Mal, dass Subaru seine robusteren Design- und Fahrwerksverbesserungen mit einem Hybridantriebsstrang kombiniert. Der Schritt unterstreicht den wachsenden Trend der Automobilhersteller, Geländetauglichkeit mit Kraftstoffeffizienz zu verbinden und damit auf die Nachfrage der Verbraucher nach abenteuertauglichen Fahrzeugen zu reagieren, die keine Kompromisse bei der Praktikabilität eingehen.
Verbesserte Offroad-Leistung
Der Forester Wilderness Hybrid verfügt über eine Bodenfreiheit von 236 mm, eine deutliche Steigerung gegenüber den 221 mm des Standard-Forester Hybrid. Dies wird durch eine überarbeitete Aufhängung mit längeren Schraubenfedern und abgestimmten Dämpfern erreicht. Das Ergebnis sind verbesserte Anflug- (23,5 Grad), Kipp- (20,6 Grad) und Abflugwinkel (25,5 Grad), was ihn leistungsfähiger in anspruchsvollem Gelände macht.
Im Gegensatz zu einigen Konkurrenten, die sich auf Software-Tricks verlassen, um Geländefähigkeiten zu simulieren, behält der Wilderness Hybrid eine mechanische Verbindung zwischen der Vorder- und Hinterachse bei und sorgt so für echte Allradleistung. Er ist außerdem mit mattschwarzen 17-Zoll-Rädern ausgestattet, die mit geländegängigen Yokohama Geolandar-Reifen umwickelt sind, sowie mit dem X-Mode-System von Subaru, das eine Bergabfahrkontrolle und wählbare Einstellungen für verschiedene Bedingungen (Schnee/Schmutz und tiefer Schnee/Schlamm) umfasst.
Upgrade des Hybridantriebsstrangs
Das Hybridmodell tauscht den serienmäßigen 2,5-Liter-Vierzylinder-Boxermotor des Forester Wilderness gegen das Hybrid-Setup von Subaru: einen 2,5-Liter-Atkinson/Miller-Boxermotor gepaart mit einem serienparallelen Hybridsystem, einer Lithium-Ionen-Batterie und zwei Elektromotoren. Diese Kombination sorgt für eine geringfügige Leistungssteigerung und steigert die Leistung von 134 kW auf 145 kW. Obwohl es keinen dramatischen Leistungssprung darstellt, bietet es eine effizientere Alternative für Offroad-Abenteuer.
Styling und Innenausstattung
Optisch ist der Wilderness Hybrid fast identisch mit seinem benzinbetriebenen Bruder, mit zusätzlichen orangefarbenen Akzenten, Verdunklungselementen und erhöhter Dachreling, die eine statische Last von bis zu 363 kg tragen kann. Der Innenraum verfügt über eine langlebige, wetterbeständige StarTex-Synthetikpolsterung sowie serienmäßige Allwetter-Fußmatten und einen Laderaumschutz.
Zu den Technologie-Upgrades gehören ein 12,3-Zoll-Digitalinstrumentenkombi mit Navigation, ein 11,6-Zoll-Touchscreen-Infotainmentsystem und ein 576-W-Harman-Kardon-Soundsystem mit 11 Lautsprechern.
Markttrends und Verfügbarkeit
Subaru führte die Wilderness-Ausstattung erstmals im Jahr 2021 in den USA ein. Seitdem sind andere Marken diesem Beispiel gefolgt, darunter Ford (Explorer Timberline), Hyundai (XRT-Editionen), Nissan (Rogue Rock Creek) und Honda (Passport und Pilot TrailSport). Dies deutet auf eine wachsende Nachfrage der Verbraucher nach Fahrzeugen hin, die sowohl für den täglichen Pendelverkehr als auch für Erkundungstouren am Wochenende geeignet sind.
Bisher hat Subaru den Outback Wilderness nur für den australischen Markt bestätigt, deutet jedoch auf eine weitere Expansion der Submarke Wilderness in der Zukunft hin. Ob der Forester Wilderness Hybrid seinen Weg nach Down Under findet, bleibt ungewiss, aber die Nachfrage nach leistungsfähigen Hybrid-Offroadern lässt darauf schließen, dass er eine praktikable Option sein könnte.
Der Subaru Forester Wilderness Hybrid stellt einen strategischen Schritt des Automobilherstellers dar, um den sich verändernden Anforderungen abenteuerlustiger Verbraucher gerecht zu werden. Durch die Kombination robuster Leistungsfähigkeit mit Hybrideffizienz positioniert sich Subaru wettbewerbsfähig in einem schnell wachsenden Segment des Automobilmarktes.






























