Volkswagen warnt Kunden vor raffiniertem Gebrauchtwagenbetrug

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Volkswagen hat Käufer in Deutschland, Österreich und der Schweiz dringend gewarnt und sie aufgefordert, sich an die Strafverfolgungsbehörden zu wenden, wenn sie auf gefälschte Gebrauchtwagen-Websites gestoßen sind. Bei den Betrügereien handelt es sich um äußerst realistische Websites mit der Marke Volkswagen, die Kunden dazu verleiten, Geld für nicht existierende Fahrzeuge zu senden. Dies ist kein Einzelfall; Ähnliche betrügerische Machenschaften wurden weltweit, auch in den Vereinigten Staaten, gemeldet und kommen immer häufiger vor.

Die Mechanismen des Betrugs

Die gefälschten Websites ahmen offizielle Volkswagen-Verkaufsplattformen nach und locken potenzielle Käufer mit attraktiv niedrigen Preisen an. Diese Websites verwenden gefälschte Kontaktdaten – gefälschte E-Mail-Adressen, Telefonnummern und Bankkontoinformationen –, um Zahlungen für nicht existierende Autos einzutreiben. In der offiziellen Erklärung von Volkswagen werden die Bewohner der betroffenen Länder ausdrücklich vor dieser Täuschung gewarnt und jedem Betrüger geraten, den Vorfall unverzüglich den örtlichen Behörden zu melden.

Ein wiederkehrendes Problem

Es ist nicht das erste Mal, dass Volkswagen seine Kunden warnen muss. Ähnliche Warnungen wurden Mitte 2025 herausgegeben, nachdem andere Luxusautohersteller wie Mercedes und Audi Warnungen abgegeben hatten. Das Fortbestehen dieser Betrügereien deutet auf einen wachsenden Trend zu raffiniertem Online-Betrug hin, der auf Autokäufer abzielt.

US-Warnungen spiegeln das Problem wider

In Wisconsin berichteten Staatsbeamte letztes Jahr über einen nahezu identischen Plan. Betrüger erstellen gefälschte Händler-Websites mit gestohlenen Archivbildern oder Fotos von seriösen Händlern in Wisconsin, um vertrauenswürdig zu wirken. Diese gefälschten Angebote bieten Fahrzeuge typischerweise zu Preisen an, die deutlich unter dem Marktwert liegen, und verleiten die Opfer dazu, Geld zu senden, bevor sie den Betrug bemerken.

„Das Betrugsprogramm beginnt online als gefälschte Schaufenster“, erklärte Maura Schifalacqua, Leiterin der DMV-Händler- und Agentenabteilung in Wisconsin. „Eine Person erstellt eine Website oder ein Social-Media-Profil und gibt vor, ein Händler in Wisconsin zu sein … Daran ist jedoch nichts legitim.“

Warum das wichtig ist

Die Zunahme dieser Betrügereien verdeutlicht die zunehmende Raffinesse des Online-Betrugs. Die Tatsache, dass die Autohersteller ihre Kunden jetzt direkt warnen, unterstreicht die Schwere des Problems und die Schwierigkeit, diese Vorgänge zu stoppen. Die Hartnäckigkeit dieser Machenschaften deutet darauf hin, dass Betrüger sich schnell anpassen, was es sowohl für Behörden als auch für Verbraucher schwieriger macht, die Nase vorn zu haben. Die beste Verteidigung bleibt Wachsamkeit: Wenn ein Deal zu gut erscheint, um wahr zu sein, ist er es wahrscheinlich auch.

Verbraucher müssen beim Online-Kauf von Fahrzeugen vorsichtig sein und die Seriosität des Händlers überprüfen, bevor sie Zahlungen tätigen. Dies ist nicht nur eine Unannehmlichkeit; Es handelt sich um eine direkte finanzielle Bedrohung, die eine stärkere Sensibilisierung und Berichterstattung erfordert, um eine weitere Ausbeutung zu verhindern.