Die Kosten für das Laden von Elektrofahrzeugen (EVs) an öffentlichen Ultraschnellladestationen sind bis Ende 2025 um 10 % gesunken, was Fahrern bei Modellen wie dem Tesla Model Y Standard Einsparungen von bis zu 3 £ pro Vollladung bietet. Dieser Preisrückgang, der 5 Pence pro Kilowattstunde entspricht, macht sich am stärksten außerhalb der Spitzenzeiten bemerkbar, obwohl in Spitzenzeiten auch eine geringere Reduzierung von 1 Pence pro kWh zu verzeichnen war.
Die sich verändernde Landschaft der Ladekosten für Elektrofahrzeuge
Der Rückgang der Preise für ultraschnelles Laden spiegelt einen breiteren Trend wider: Schnellere Ladeoptionen werden erschwinglicher, während langsamere Methoden relativ stabil bleiben oder sogar teurer werden. Laut Jack Cousens, Leiter für Straßenpolitik bei der AA, bieten Betreiber mit flexiblen Preisen zu Spitzen- und Nebenzeiten die besten Angebote. „Flatrate-Anbieter konnten im gleichen Zeitraum stetige Zuwächse verzeichnen“, erklärte Cousens und betonte die finanziellen Vorteile der dynamischen Preisgestaltung für Verbraucher.
Dieser Wandel ist von entscheidender Bedeutung, da Elektrofahrzeuge heute häufig über größere Batterien mit mehr als 100 kWh verfügen. Während ein Rückgang um 1 Pence pro kWh gering erscheinen mag, summiert er sich bei Fahrzeugen mit hoher Kapazität erheblich. Das bedeutet, dass das Aufladen von Elektrofahrzeugen mit zunehmender Technologie immer günstiger wird, was bei vielen anderen Automobilpreisen nicht der Fall war.
Überprüfung durch die Regierung und mögliche Mehrwertsteuersenkungen
Das britische Verkehrsministerium (DfT) prüft derzeit die öffentlichen Ladekosten für Elektrofahrzeuge und berücksichtigt dabei die Energiepreise, allgemeinere Kostenfaktoren und Möglichkeiten zur Kostensenkung. Ein wichtiger Vorschlag, der derzeit geprüft wird, ist die Senkung der Mehrwertsteuer (MwSt.) auf öffentliche Ladestationen von den üblichen 20 % auf den 5 %-Satz für Privatstrom.
Asif Ghafoor, CEO von Be.EV, argumentiert, dass dies eine Frage der Fairness sei: „Wenn Sie auf öffentliche Ladegeräte angewiesen sind, ist der Betrieb Ihres Elektrofahrzeugs einfach teurer, als es sein sollte … wir sollten es auch nicht mit Strom betreiben.“ Durch eine Senkung der Mehrwertsteuer könnten Autofahrer bis zu 13 Pence pro kWh bei Flatrate-Ultra-Schnellladegeräten einsparen, was etwa 7,80 £ für eine vollständige Ladung des Tesla Model Y Standard entspricht.
Kostenausgleich: Die eVED-Steuer und zukünftige Einsparungen
Die mögliche Mehrwertsteuersenkung wird als „einfacher Gewinn“ und notwendiger Schritt zur Förderung der Einführung von Elektrofahrzeugen angesehen. Sie muss jedoch zusammen mit der bevorstehenden eVED-Pay-per-Mile-Steuer in Betracht gezogen werden, die Elektroautofahrer jährlich zwischen 200 und 300 £ kosten könnte. Die Regierung überlegt im Wesentlichen, wie sie neue Einnahmequellen durch niedrigere Ladekosten ausgleichen kann.
Günstigeres Aufladen unterwegs wird dazu beitragen, den Fahrern, die den Umstieg auf ein Elektrofahrzeug in Erwägung ziehen, mehr Selbstvertrauen zu geben.
Letztendlich ist diese Preisdynamik für die Zukunft der Einführung von Elektrofahrzeugen von entscheidender Bedeutung. Es ist von entscheidender Bedeutung, öffentliche Ladestationen wettbewerbsfähiger zu machen, da die Branche auf eine umfassendere Nutzung von Elektrofahrzeugen umsteigt.
Die laufende Überprüfung durch die britische Regierung deutet darauf hin, dass sie sich dazu verpflichtet hat, die Herausforderungen im Bereich der Erschwinglichkeit anzugehen, aber das Endergebnis wird davon abhängen, ob die Einnahmenanforderungen mit den Verbraucherkosten in Einklang gebracht werden.






























