Neuer Körper, alte Seele
Es ist über 25 Jahre her, seit der ursprüngliche Zonda für Aufsehen sorgte. Ein Vierteljahrhundert. Die neue Ära hat gerade erst begonnen, doch das Auto bleibt hartnäckig relevant.
Beim diesjährigen Concorso d’Elegancia Villa d’Este stellte Pagani den Zonda Cervino vor.
Es sieht neu aus. Die Karosserie ist maßgeschneidert. Im Inneren des Chassis verbirgt sich der bekannte Rahmen, doch das Äußere ist ein Neuanfang.
Eine Brücke zwischen Analogem und Modernem
Warum es weiter machen?
Pagani sieht das anders. Dieses Projekt stammt von Pagani Unico, der Individualisierungsabteilung des Unternehmens. Sie nahmen ein vorhandenes Chassis und klatschten eine neue Haut darauf. Noch wichtiger ist, dass sie die Technologie aktualisiert haben.
Ein neues Federungssystem mit neuen Dämpfern ist eingetroffen. Das Ziel bestand nicht darin, den Charme zu ruinieren, sondern „die Lücke zu schließen“. Die Kluft zwischen dem rohen analogen Fahrgefühl des Zonda und den Erwartungen moderner Fahrer.
Pagani möchte die Lücke zwischen dem analogen Charakter des Zonda und den heutigen Leistungsmaßstäben schließen.
Sie gehen wahrscheinlich davon aus, dass es auf demselben Herzen liegt wie zuvor. Technische Daten bleiben natürlich verborgen. Es wird mit ziemlicher Sicherheit der 7,0-Liter-V12 mit Saugmotor verwendet. Keine Turbo-Tricks. Nur reine Aufnahme und Ausgabe.
Zwei Zebras
Pagani brachte nicht nur ein Pferd mit.
Neben dem Cervino steht ein Zonda C12S 70. Es wurde durch das Rinascimento-Restaurierungsprogramm von den Toten zurückgebracht. Eine brandneue Karosserie auf alten Knochen, ein vollständig restaurierter Klassiker.
Kann es wirklich sterben?
Das Unico -Programm gibt es für Käufer, die endlose Optionen wünschen. Individualisierung ist hier das A und O, egal ob das Auto neu oder zehn Jahre alt ist.
Die Tatsache, dass Pagani immer noch über die Werkzeuge verfügt, um den Zonda aufzurüsten, zeugt von mehr als nur technischem Können. Es suggeriert Loyalität. Oder vielleicht einfach nur Sturheit. Der Zonda wird einfach nicht verschwinden. Es findet immer wieder Wege, in einer Welt zu bestehen, in der Geschwindigkeit wichtiger ist als Stil. Oder beides gleichzeitig.





























