VWs chinesischer SUV könnte seinen europäischen Arsch retten

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Volkswagen könnte in China entwickelte Autos nach Europa bringen. Eigentlich denken sie ernsthaft darüber nach.

Quellen sagten dem Handelsblatt, die Gruppe habe ein Auge auf den ID. Epoche 9 zum Import. Großer SUV. Entwickelt mit SAIC, dem MG gehört. Es handelt sich um ein EREV – Extended Range Electric Vehicle. Das heißt, es ist elektrisch, verfügt aber auch über einen Benzingenerator. Ein 105-kW-Motor vorne, um die Batterie am Leben zu halten, wenn Sie nicht weiterkommen. Oder Sie wollen einfach nur Reichweite.

Die technischen Daten sind in Ordnung. 240 kW Heckantrieb oder 380 kW Allradantrieb. Batteriepakete haben eine Kapazität von 51 oder 65 kWh. Nicht riesig für ein Biest dieser Größe. Doch der Gasmotor deckt die Risse ab.

Hier erfahren Sie, warum es wichtig ist. VW hat die Produktion des Touareg Anfang des Jahres eingestellt. Plötzlich kein großer SUV mehr auf der Speisekarte. Der Ausweis. 4 und 5 fühlen sich im Vergleich zu der Lücke, die sie hinterlassen haben, klein an. Dieses Ding fügt sich über ihnen ein.

CEO Oliver Blume hat diesen Weg bereits angedeutet. Er sagte, sie suchten nach Segmenten, in denen ihr aktuelles EU-Portfolio Lücken aufweist. Genau das. Sie betrachten auch ein unbekanntes Modell auf der China Scalable Platform (CSP). Debüt voraussichtlich 2027.

Zölle sind hier der eigentliche Treiber.

Bereits im Jahr 2024 erhob die EU eine enorme Abgabe auf chinesische reine Elektrofahrzeuge. Wir sprechen von 35,3 Prozent zusätzlich zum Standardzoll von 10 Prozent. Strafend. Es schadet dem Umsatz.

EREVs und Plug-in-Hybride? Andere Regeln. Vorerst umgehen sie diese zusätzliche Steuer. Chinesische Marken sind auf diese Formate umgestiegen, um weiterhin in Europa Fuß zu fassen. VW beobachtet nur, wie sich das entwickelt. Wenn die EU diese Zölle später auf Hybridtechnologie ausweitet, wird es schwieriger, diesen Plan zu verkaufen.

Dann gibt es Politik. Olaf Lügen. Niedersächsischer Ministerpräsident. Sein Staat besitzt 20 % von VW.

Wenn wir hier Fahrzeuge produzieren, die wir in China bauen, stabilisieren wir die Werksauslastung. Neuentwicklung. Innovation.

Macht vor Ort Sinn. In Niedersachsen gibt es Werke in Emden und Hannover. Erst letzte Woche gab es Berichte, wonach VW möglicherweise vier deutsche Fabriken schließen könnte. Zwei davon befinden sich direkt in Lies’ Hinterhof. Der Umzug einer in China entworfenen Produktionsstätte könnte Arbeitsplätze retten. Oder machen Sie das Abschlussargument zumindest chaotischer.

Erinnern Sie sich, als China die goldene Gans war? Jetzt ist es ein Sorgenkind. Lokale Marken aßen dort das Mittagessen von VW. Die schnelle Akzeptanz inländischer Elektrofahrzeuge erzwang einen Umschwung. „In China, für China“ lautet das neue Mantra. Sie arbeiten mit SAIC und Xpeng zusammen, um zu überleben.

Jetzt zeigt der Pfeil also zurück nach Westen.

Ist das beispiellos? Nicht ganz. Der Cupra Tavascan wird exklusiv bei einem VW-JAC-Joint-Venture in Hefei gebaut. Es kommt bereits nach Europa. Natürlich gab es anfangs einen Zollrückgang. Jetzt zahlt es im Rahmen einer Preisvereinbarung mit Brüssel den Standardsatz. Es gibt einen Präzedenzfall.

Die Dynamik hat sich verschoben. Vor Jahren exportierten westliche Marken Technologie nach China. Jetzt passiert das Gegenteil. Mazda. Nissan. Ford. GM. Alle nutzen Plattformen chinesischer Partner.

VW ist nicht zu spät. Einfach anpassen.

Halten die Tarife Bestand, ist die ID. Die Ära könnte auf unseren Straßen Einzug halten. Wenn nicht? Wer weiß.

Vielleicht bauen sie es trotzdem hier.