Ford meint es jetzt ernst. Kein Driften mehr.
In Salzburg präsentierte das Unternehmen seinen europäischen Partnern alles. Sieben neue Fahrzeuge. Ein digitales Ökosystem für die Arbeit. Eine globale Plattform namens Ready-Set-Ford, die auf Leistung und Abenteuer basiert. Es ist ein dreijähriger Sprint.
Zwei Gleise verlaufen parallel.
Erstens: Ford Pro. Die kommerzielle Seite dominiert seit elf Jahren in Folge Europa. Sie planen, diesen Thron zu behalten.
Zweitens: Personenkraftwagen. Fünf völlig neue Modelle mit mehreren Antriebssträngen, durchdrungen von der Rallye-DNA.
Sie wollen nicht nur Marktanteile halten. Sie wollen Wachstum. Auf dem härtesten Automarkt der Welt ist das entweder Mut oder Wahnsinn.
Von LKWs zu Produktivitätspartnern
Ford Pro verkauft nicht mehr nur Transporter. Sie verkaufen Betriebszeit.
Das Ziel ist klar. Verwandeln Sie Fahrzeugdaten in bares Geld für europäische Unternehmen. Bis zum nächsten Jahr sollen 25 Prozent des Gewinns von Ford Pro allein aus Software stammen.
Es funktioniert bereits.
Bezahlte Softwareabonnements stiegen allein im ersten Quartal 2026 um 30 Prozent und erreichten weltweit 879.000 Benutzer. Die Margen liegen bei über 50 Prozent.
Im Mittelpunkt stehen Uptime Services.
Es ist prädiktive Konnektivität. Seit 2019 verfügt jeder Ford Pro Van über ein integriertes Modem. Mittlerweile sind über 1,2 Millionen europäische Flotten angeschlossen. Sie senden jeden Tag sechs Millionen Diagnosesignale. Allein im letzten Jahr konnte dieses System den Kunden fast eine Million Tage Fahrzeugausfallzeit ersparen.
Früher wurden kleine Unternehmen außen vor gelassen. Nicht mehr.
Mit den neuen Dealer Uptime Services können Händler Ausfälle tatsächlich vorhersagen, bevor sie eintreten. Sie inszenieren die Teile. Sie buchen den Slot.
Piloten zeigen, dass sich die Reparaturzeiten halbieren. Achtzig Prozent der Probleme werden proaktiv erkannt. Händler erhalten mehr Kontaktpunkte, höhere Loyalität und höhere Margen.
Die Heavy Lifter
Zwei neue kommerzielle Monster kommen auf den Markt. Ganz unterschiedliche Tiere, gleiche Strategie.
Der Ranger Super Duty ist heute da. Er ist der absolute Brutalo der Pickup-Familie. Der Ranger ist seit elf Jahren Europas meistverkaufter Lkw; Das ist die extreme Entwicklung.
Es bewältigt ein Gesamtgewicht von 17.637 Pfund. Bis zu 4,5 Tonnen schleppen. 2 Tonnen im Bett transportieren.
Forstwirtschaft. Bergbau. Militär. Es verfügt über eine verstärkte Aufhängung und Panzerung an der Unterseite.
Auf der anderen Seite liegt die Transit City.
Voll elektrisch. Gebaut für die überlasteten Zonen von Großstädten. Er kommt Ende 2026 in drei Varianten auf den Markt, darunter auch mit Fahrgestellkabine. Es befasst sich mit den Umweltzonen, die europäische Innenstädte verschlingen.
Fünf Autos. Ein Rallye-Geist.
Bis 2029 bringt Ford fünf Personenkraftwagen in Europa auf den Markt. Alles vor Ort gebaut.
Das Styling stammt aus einem Jahrhundert Rennsport. Die DNA ist unverkennbar.
- Ein neues, europaspezifisches Bronco -Geschwisterchen.
– Ein kompakter Multi-Energie-SUV, der 2028 das Werk in Valencia verlässt. - Ein Elektroauto im B-Segment, das auf Handling und nicht nur auf den Pendelverkehr ausgelegt ist.
- Ein kleiner elektrischer Stadt-SUV.
- Zwei weitere Multi-Energy-Crossover runden das Angebot bis zum Jahresende ab.
Es ist eine geschäftige Fabrik.
Regulierungsbehörden, hören Sie zu
Was halten Sie von den aktuellen Zielen?
Ford hat eine Botschaft an Brüssel. Null Emissionen? Sie sind drin.
Sie glauben jedoch, dass die Regulierungsbehörden zu schnell vorgehen.
Ziele, die die Verbrauchernachfrage übertreffen, verlangsamen den Flottenumsatz. Eigentlich kontraproduktiv. Die alten schmutzigen Autos bleiben länger auf der Straße, wenn niemand die neuen grünen kauft.
Sie plädieren für Plug-in-Hybride und Elektrofahrzeuge mit erweiterter Reichweite. Sie argumentieren, dass kleine Unternehmen durch schlechte Ladeinfrastruktur und Netzverzögerungen erdrosselt werden.
Das ist ein berechtigter Punkt. Vielleicht. Oder vielleicht wollen die Autohersteller sich einfach nicht schnell genug verändern.
Wir werden sehen, wie sich die Politik entwickelt.






























