Der neue BYD Dolphin G ist da. Es ist winzig. Und es ist ein Plug-in-Hybrid.
Die meisten Menschen erwarten, dass BYD ihre vorhandenen Elektroautos einfach überallhin schickt. Dieses hier ist anders. Speziell für Europa gebaut. Zum ersten Mal für das Unternehmen. Diesmal recyceln sie kein Design aus China. Es ist ein 4160-Millimeter-Supermini. Technisch gesehen ein Geschwister des Dolphin Surf EV, aber deutlich genug, um eine eigene Launch-Party zu rechtfertigen.
Renault Clio. Volkswagen Polo. Toyota Yaris. Das sind jetzt die Feinde.
Die Konkurrenten fahren mit Mildhybriden oder Vollhybriden. Normalerweise ist kein Stecker erforderlich. Der Dolphin G macht die Dinge anders. Es erhält die Plug-in-Hybrid-Behandlung.
Unter der Haube
BYD hat das komplette Handbuch noch nicht ausgehändigt. Jedenfalls noch nicht. Aber schauen Sie sich den Atto 3 DM-i an. Der kleine SUV, den es dort schon gibt? Es teilt das Gehirn. Wahrscheinlich.
Hier ist die Lage des Landes. Ein 1,5-Liter-Benzinmotor. Es treibt die Räder nicht an. Nein. Es dreht sich. Erzeugt Strom. Ein Elektromotor nimmt diesen Saft auf. Treibt die Vorderräder an. Direkt. Effizient. Vielleicht zu effizient.
Um Kleinwagen im Elektrozeitalter neu zu definieren, müssen die Regeln geändert werden, nicht nur der Motor.
Reichweite? Über 621 Meilen. Kombinierter Strom und Gas. Das ist viel Boden für einen Kleinwagen. Ausführliche Informationen erscheinen im Juni. Im Herbst kauft man tatsächlich einen.
Hergestellt in Ungarn
Die Preisgestaltung sieht aggressiv aus. Trinkgeld sollte unter £20.000 beginnen.
Stella Li, Executive Vice President, hat sich bewusst für diesen Markt entschieden. Europas B-Segment sei „einer der wichtigsten Teile“ der Karte, sagt sie. Sie wollte die Kompaktwagenwelt schockieren. Sie möchte Erwartungen ändern.
Die Produktion erfolgt im neuen BYD-Werk in Ungarn. In der Nähe von zu Hause. Buchstäblich.
Es ist eine seltsame Wahl. Ein Plug-in-Supermini, wenn alles auf reinen Elektroantrieb setzt. Warum sich mit dem Stecker herumschlagen, wenn man einfach laden kann? Oder die Engine, wenn Sie grüne Referenzen wünschen? Vielleicht willst du beides. Vielleicht haben Sie Reichweitenangst, mögen aber trotzdem die Idee, nicht an jeder Zapfsäule zu bezahlen.
Die Frage bleibt. Werden die Europäer ihre kleinen Autos tatsächlich ans Stromnetz anschließen wollen?
Oder ist dies nur ein weiterer Schritt in der unerbittlichen Expansion von BYD?
Abwarten und sehen.






























