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Smart #2: Mit erstklassiger Technik den Micro-EV-Thron zurückerobern

Die Entwicklung im Segment der Elektro-Kleinstwagen erreicht einen Wendepunkt. Nach der kürzlichen Weltpremiere des Smart #2 -Konzepts in Peking hat die Führung von Smart deutlich gemacht: Sie ist nicht daran interessiert, mit der Welle preisgünstiger „Mini-Elektrofahrzeuge“ zu konkurrieren, die derzeit den Markt überschwemmt. Stattdessen wollen sie neu definieren, was ein kompaktes Stadtfahrzeug sein kann.

Ein „echtes Auto“ vs. Urban Gadgets

Während einer exklusiven Medienrunde äußerte Smart-CEO Xiangbei Tong eine provokante Kritik an der aktuellen Mikro-EV-Landschaft. Nach einem persönlichen Benchmarking fast aller Konkurrenten in diesem Segment argumentierte Tong, dass den meisten bestehenden Modellen die strukturelle Integrität und Fahrdynamik fehlt, die erforderlich sind, um als „echte“ Automobile zu gelten.

„Ich bin fast alle derzeit auf dem Markt befindlichen Kleinstwagen gefahren“, behauptete Tong. „Der Smart #2 ist ein echtes Auto, die anderen nicht.“

Diese Unterscheidung ist entscheidend. Während viele preisgünstige Elektroautos als preisgünstige urbane Mobilitätswerkzeuge fungieren – und oft Einbußen bei Sicherheit, Reichweite und Handling hinnehmen müssen, um die Preise niedrig zu halten – positioniert Smart die Nummer 2 als Premium-Performance-Fahrzeug, das zufällig klein ist.

Entwicklung der städtischen Ikone

Der Smart #2 basiert auf der neuen Electric Compact Architecture (ECA), einem Schritt, der die beiden größten Probleme kleiner Elektroautos lösen soll: Reichweitenangst und mangelnde Leistung.

  • Erhebliche Reichweitensteigerung: Die Nummer 2 zielt auf eine CLTC-Reichweite von 400 km ab, eine enorme Verbesserung gegenüber der Reichweite von 150 km, die der legendäre (aber in die Jahre gekommene) Smart ForTwo bietet.
  • Urbane Agilität: Das Fahrzeug wurde für enge Stadtstraßen entwickelt und verfügt über eine ultrakompakte Stellfläche mit einem Wenderadius von weniger als 7 Metern.
  • Unübertroffene Beschleunigung: Tong hob die „unschlagbare“ Beschleunigung des Wagens im Bereich von 0 bis 50 Metern hervor, eine Eigenschaft, die für schnelle Manöver im dichten Stadtverkehr von entscheidender Bedeutung ist.
  • Premium-Interieur: Anders als die zweckmäßige Innenausstattung vieler Kleinst-Elektrofahrzeuge wird beim #2 ein „Materialmix“ verwendet, der dem des größeren Smart #1 ähnelt, mit dem Ziel, sich wie ein Luxusaccessoire und nicht wie ein einfaches Gebrauchswerkzeug anzufühlen.

Globale Hardware, lokales Tuning

Einer der interessantesten technischen Aspekte des Smart #2 ist die Art und Weise, wie die Marke ihre deutsch-chinesische Identität verwaltet. Um die Effizienz aufrechtzuerhalten, verwendet Smart ein einziges globales Hardware-Set, setzt jedoch „marktspezifische“ Abstimmungen ein, um unterschiedlichen Fahrkulturen gerecht zu werden:

  1. China: Die Federung ist weicher abgestimmt, um den Aufprall holpriger Stadtstraßen besser zu absorbieren.
  2. Europa: Die Federung ist steifer abgestimmt, um den von europäischen Fahrern bevorzugten „alpinen“ Fahrbedingungen bei hohen Geschwindigkeiten gerecht zu werden.

Dieser lokalisierte Ansatz ermöglicht es Smart, die Produktion global zu skalieren und gleichzeitig sicherzustellen, dass sich das Auto für Fahrer in verschiedenen Regionen „richtig“ anfühlt. Darüber hinaus musste das Designteam die Frontgeometrie komplett überdenken, um den modernen, strengen Fußgängerschutzvorschriften zu entsprechen, ohne die charakteristische „Räder-an-den-Ecken“-Haltung des Fahrzeugs zu beeinträchtigen.

Blick nach vorne

Während bei der Veranstaltung auch das Debüt des Smart #6 EHD stattfand – eines größeren Plug-in-Hybrid-Fastbacks, der für den chinesischen Markt für Führungskräfte entwickelt wurde – betonten die Führungskräfte schnell, dass der #2 die „spirituelle Ikone“ der Marke bleibt.

Die Serienversion des Smart #2 mit fertiggestelltem Innenraum soll ihr offizielles Debüt auf dem Pariser Autosalon im Oktober 2026 geben.


Fazit: Durch die Konzentration auf High-End-Technik und lokalisierte Fahrdynamik versucht Smart, das Segment der Mikro-Elektrofahrzeuge weg von „Budget-Gadgets“ und hin zu erstklassiger, leistungsstarker urbaner Mobilität zu lenken.

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